Kulturgüter

Ziefner Kulturgüter

Der erste schriftliche Erwähnung von Ziefen stammt aus den Jahren 1225/26: Der Bischoff von Basel bestätigt dem Kloster Schöntal bei Langenbruck neben anderen Gütern und Rechten zwei Stück Land im Dorf Ziefen: in villa Ciuenne due hoube.

Ziefen würde aufgrund diverse historischer Recherchen bedeuten:

Das Hofgut, der Besitz des Civius

Quelle Namensbuch der Gemeinde des Kantons Basel-Landschaft

 

Gedenktafel Jonas Breitenstein-Tschopp / Hauptstrasse 77

Link zu den wichtigsten Kulturgütern / Institutionen von Ziefen:

Bürgergemeinde Ziefen

Kirchgemeinde Ziefen

Dorfmuseum Ziefen

Jonas Breitenstein – Pfarrer und erster Baselbieter Mundartdichter

Kulturgüter Gebäude

HISTORISCHE GEBÄUDE

Häuser Geschichten und Geschichten von den Menschen welche sie bewohnen, das ist das Thema im Buch von Franz Stohler «Ziefner Häuser-Geschichten».  Ein Dorf besteht aus Häusern und Häusergruppen. In Ziefen sind es im Dorfkern besonders Häuserzeilen. Die Ortschaft ist ein typisches Strassen- und Bachzeilendorf, entlang der Hauptstrasse und dem Dorfbach Hintere Frenke. Die Häuser prägen das äussere Dorf-Erscheinungsbild. Was für Ziefen auch kennzeichnend ist: das historisch gewachsene Dorfbild ist über Jahrzehnte fast immer gleich geblieben.

Quelle «Ziefner Häuser-Geschichten» von Franz Stohler 2020

 

Die alten Häuser und ihre Geschichten

Volksstimme 22.10.20

 

 

Kantonales Inventar der geschützten Kulturdenkmäler

Im Laufe der Jahre wurden einzelne Häuser bzw. Objekte von der Denkmalpflege BL ins Verzeichnis der geschützten Bauten BIB aufgenommen. Seit Juli 2018 ist das BIB bei der Kantonalen Denkmalpflege in diesem Link online zugänglich.

Untere Schmitte / Hauptstrasse 121

 Weitere Bilder unseres schönen Dorfes finden Sie hier

Einblick in unser Dorfleben

Aktuelle Anlässe und Brauchtümer

In unseren beiden Bildgalerien finden Sie Fotos zu den Traditionen, Impressionen aus dem Ziefner Dorfleben sowie interessante historische Bilder, die zu wahrscheinlich angeregten Diskussionen führen werden.

 

Die Nünichlinger, das ist ein geheimnisvoller Lärmbrauch an Heiligabend punkt 21.00 mit Start im Zentrum in Ziefen. In der ersten Reihen sind die Hüte 5 bis 6 Meter hoch!

Die Ziefner Nünichlingler haben eine lange Vergangenheit und sind in den letzten vierzig Jahren so populär geworden, dass sich auch an bedeutenden nationalen Anlässen Ihre Auftritte hatten und dort jeweils grosse Beachtung fanden. Einen Film dazu können Sie sich in der Rubrik "Filme" anschauen.

Entdecken Sie hier spannende Anlässe und Brauchtümer rund um Ziefen wie z.B. auch das 1. Mai Brunnenschmücken

 

1821 – 2021  200 JAHRE ZIEFNER DORFBRUNNEN

Die steinernen Ziefner Dorfbrunnen wurden 1821 beim Steinhauer Joseph in Solothurn bestellt und hergestellt. Die Brunnenstöcke zieren als Symbol für Lebenskraft und Fruchtbarkeit Eicheln. Die Anschaffung war damals für die Gemeinde eine grosse Investition, welche durch den Verkauf von grossen Eichenstämmen aus den Waldungen finanziert wurden. Die schweren Brunnenteile mussten mit Pferdefuhrwerk über den Hauenstein nach Ziefen transportiert werden. Interessantes Detail: bei den Ausgaben ist vermerkt «für Wegegeld bezahlen» (Zoll). Schon damals war auch das Sponsoring üblich: der Pfarrer und der Gemeindepräsident traten als Spender auf.

Es ist zu hoffen, dass die Ziefner Dorfbrunnen noch lange ihren Dienst im Interesse der Dorfbevölkerung erfüllen können.
FRANZ STOHLER

Nicht nur Wasserspender, sondern auch Schmuckstücke
Volksstimme 23.04.2021

Hier finden Sie zudem historische Bilder und Zeichnungen von Ziefen bis Anfang des 18. Jahrhunderts.

Literatur

Federzeichnung vom Pfarrerhaus 1815 von J.-J. Uebelin